HOTELROOM · KNOWLEDGE
Wissen für den Hoteleinkauf
200 Begriffe für die Auswahl von Hotelbedarf. Nach Themen oder Anfangsbuchstaben stöbern oder gezielt nach einem Produkt und seiner Bedeutung suchen.
Gästeartikel und Kosmetik
Amenity / Gästeartikel
Ein für den Gästekomfort bereitgestellter Artikel; das Sortiment auf Serviceniveau und Gästeprofil abstimmen.
Duschhaube
Gästeartikel zum Schutz der Haare vor Wasser; Verpackungsmaterial und hygienische Einzelverpackung berücksichtigen.
Haarspülung / Conditioner
Pflege nach der Haarwäsche; nicht mit Shampoo gleichsetzen, sofern kein ausdrücklich kombiniertes Produkt vorliegt.
Körperlotion
Kosmetisches Hautpflegeprodukt; Konsistenz und Dosierbarkeit müssen zur Flasche passen.
Mini-Kosmetik
Hotelkosmetik in kleiner Verpackung; Verbrauch pro Gastnacht und Verpackungseinheiten gemeinsam berücksichtigen.
Mix-Gel / 2-in-1
Für Haare und Körper geeignet, sofern vom Hersteller angegeben; kann die Bestückung vereinfachen.
Nähset
Kleines Set für Kleidungsreparaturen; Nadeln, Garn und Knöpfe können je nach Produkt variieren.
Rasierset
Enthält einen Rasierer und häufig ein Rasierprodukt; Klingenanzahl und Lieferumfang separat prüfen.
Vanity-Set
Enthält häufig Wattepads und Wattestäbchen; die genaue Zusammenstellung vor der Bestellung prüfen.
Zahnpflegeset
Zahnbürste, meist mit Zahnpasta; Inhalt und Verpackungseinheit kontrollieren.
Spender und Nachfüllprodukte
Click-on-Befestigung
Flasche und Halter werden eingerastet; andere Systeme und Größen sind nicht automatisch austauschbar.
Dosiermenge
Flüssigkeitsmenge je Betätigung; für Verbrauchsberechnungen mit der erwarteten Hubzahl kombinieren.
Dosierpumpe
Gibt Flüssigkeit pro Hub ab; Viskosität, Steigrohrlänge und Flaschenhals bestimmen die Eignung.
Invisible-Halter
Bezeichnung für verdeckte Befestigungssysteme; die konkrete Kombination aus Flasche und Halter prüfen.
Kartuschenspender
Arbeitet mit austauschbarer Kartusche; die exakte Passform von Kartusche und Halter ist entscheidend.
Klebemontage
Befestigung ohne Bohren; Untergrund, Vorbereitung, Klebstoff und Aushärtezeit beeinflussen die Belastbarkeit.
Kompatibilität
Bestätigte gemeinsame Verwendbarkeit von Bauteilen; gleiche Milliliterangaben garantieren keine passende Verbindung.
Magnethalter
Verwendet eine magnetische Verbindung; nur mit vorgesehenem Spender und vorgeschriebener Montage einsetzen.
Nachfüllbarer Spender
Hat einen wiederverwendbaren Behälter; Reinigung und Befüllung nach Herstellerangaben und betrieblichem Hygieneplan durchführen.
Nachfüllkanister
Größere Kosmetikverpackung; Produkttyp, Duft und Eignung für den Spender kontrollieren.
Textilien und Slipper
Badvorleger
Bodentextil fürs Bad; nicht jede Ausführung ist rutschhemmend, deshalb diese Eigenschaft gesondert prüfen.
Baumwoll-Polyester-Mischung
Kombiniert Baumwolle und Polyester; das Mischungsverhältnis beeinflusst Griff, Knitterverhalten und Wäschereibehandlung.
Flächengewicht / g/m²
Textilmasse je Quadratmeter; allein keine Qualitätsstufe, daher auch Konstruktion und Wäschereianforderungen vergleichen.
Frottier
Schlingengewebe, häufig für Handtücher und Bademäntel; die Faserzusammensetzung beeinflusst Saugfähigkeit und Haltbarkeit.
Matratzenschoner
Schützende Auflage; wasserdicht, gesteppt und mit Rundumgummi beschreiben unterschiedliche Eigenschaften.
Offene und geschlossene Slipper
Unterschiedliche Zehenformen; Gästeprofil, Größe und Sohlenkonstruktion gemeinsam bewerten.
Perkal
Dichtes Gewebe in Leinwandbindung, meist mit griffigem Gefühl; Zusammensetzung und Pflege separat prüfen.
Satinbindung
Bindung mit längeren Fadenflottierungen und glatterem Glanz; bezeichnet keine bestimmte Faser.
Slippergröße / Sohlenlänge
Zentimeterangaben entsprechen nicht immer identischen EU-Größen; die Größentabelle des Herstellers verwenden.
Waschschrumpfung
Maßänderung nach dem Waschen; Fertigmaße und vorgesehenes Waschprogramm gemeinsam berücksichtigen.
Zimmer- und Badausstattung
Absorptionsminibar
Nutzt einen wärmegetriebenen Kältekreislauf; meist leise, wobei Belüftung und Einbauvorgaben entscheidend bleiben.
Diebstahlhemmender Kleiderbügel
Bügel mit speziellem Haltesystem; Aufhängung und Kleiderstange müssen zusammenpassen.
Einbaubelüftung
Sichert Luftzirkulation um das Gerät; notwendige Öffnungen und Abstände legt der Hersteller fest.
Hotelsafe
Safe für Gästewertsachen; Maße, Verankerung, Bedienung und berechtigte Notöffnung mitplanen.
Kofferständer
Ablage für Reisegepäck; Tragfähigkeit, Maße und Klappmechanismus kontrollieren.
Kompressorminibar
Arbeitet mit Kompressorkältekreislauf; Geräusch, Energieverbrauch und Einbaueignung modellbezogen vergleichen.
Laptopsafe
Für Laptops vorgesehener Safe; Innenmaße und Türöffnung statt nur der Bezeichnung prüfen.
Spiegelvergrößerung
Vergrößerungsfaktor eines Kosmetikspiegels; Betrachtungsabstand und Beleuchtung ebenfalls berücksichtigen.
Thermoelektrische Minibar
Kühlt nach dem Peltier-Prinzip; Grenzen für Umgebungstemperatur und Belüftung am konkreten Modell prüfen.
Wandhaartrockner
Haartrockner mit Wandbefestigung oder Wandhalter; Montage und Elektroanschluss nach Herstelleranleitung planen.
Tabletts und Wasserkocher
360-Grad-Sockel
Erlaubt verschiedene Aufsetzrichtungen; Sockelmaße mit der Tablettvertiefung abgleichen.
Automatische Abschaltung
Beendet den Betrieb unter definierten Bedingungen; Funktion und Rückstellung unterscheiden sich je nach Gerät.
Bundle / Tablettset
Mehrere gemeinsam angebotene Artikel; den tatsächlichen Lieferumfang anhand der schriftlichen Beschreibung prüfen.
Induktionswasserkocher
Arbeitet induktiv mit passender Basis oder Fläche; nicht automatisch für jedes Induktionssystem geeignet.
Kabelführung
Geordnete, zugentlastete Leitungsführung; Steckdosenposition und Tablettgestaltung gemeinsam planen.
Tee- und Kaffeefach
Trennt Getränkezubehör; passend zu Portionsbeuteln und täglichen Nachfüllmengen wählen.
Trockengehschutz
Schutz vor Heizen mit zu wenig Wasser; ersetzt nicht die sachgerechte Bedienung.
Verdecktes Heizelement
Heizelement unter einer Abdeckung; Entkalkung bleibt nach Bedienungsanleitung erforderlich.
Wasserkocher-Füllmenge
Zulässige maximale Wassermenge; Mindestfüllstand und tatsächlichen Zimmerbedarf ebenfalls berücksichtigen.
Welcome-Tray / Begrüßungstablett
Ordnet Getränkeartikel im Zimmer; bei Wasserkochern Nutzfläche und Kabelführung prüfen.
Housekeeping und Hygiene
Abfalltrennung
Trennung verschiedener Abfallströme; Beschriftungen und Fraktionen am örtlichen Entsorgungssystem ausrichten.
Einwirkzeit
Erforderliche Kontaktzeit für die angegebene Wirkung; stets die produktspezifische Anleitung befolgen.
Farbcodierte Reinigung
Ordnet Bereichen getrennte Werkzeugfarben zu; das Farbsystem im eigenen Reinigungsverfahren festlegen.
Housekeeping
Hotelbereich für Sauberkeit, Ordnung und Bestückung von Zimmern sowie Gemeinschaftsflächen.
Mikrofasertuch
Reinigungstuch aus feinen Fasern; Anwendung und Wäsche auf Material und Oberfläche abstimmen.
Reinigungskonzentrat
Zu verdünnendes Reinigungsmittel; Dosierung und Verwendung gemäß Produktetikett beachten.
Treteimer
Abfallbehälter mit fußbetätigtem Deckel; Volumen an Beutelgröße und Leerungsintervall anpassen.
Verdünnungsverhältnis
Mengenverhältnis von Konzentrat und Verdünnungsmittel; Prozentangaben und Verhältnisangaben nicht verwechseln.
Wäschesammelsack
Sammelt gebrauchte Textilien; Wagenpassform, Belastungsgrenze und Waschbarkeit berücksichtigen.
Zimmermädchenwagen
Transportiert Wäsche, Gästeartikel und Werkzeuge; Flurbreite und Beladungsreihenfolge beachten.
Personalisierung und Materialien
ABS-Kunststoff
Steifer Kunststoff, häufig für Gehäuse; Chemikalien- und Hitzebeständigkeit hängen vom Produkt ab.
Druckfreigabe / Proof
Layout zur Freigabe vor Fertigung; nicht zwingend ein physisches Farb- oder Materialmuster.
Edelstahl
Familie korrosionsbeständiger Stähle; Oberfläche, Einsatzumgebung und geeignete Reinigungsmittel bleiben wichtig.
Lasergravur
Mit Laser erzeugte Oberflächenkennzeichnung; Erscheinungsbild hängt von Material und Beschichtung ab.
Melamin
Kunststoff für Tabletts und Zubehör; Temperaturgrenzen und Reinigung am konkreten Produkt prüfen.
Pantone-Farbe
System zur Farbidentifikation; Material und Verfahren machen eine Musterfreigabe sinnvoll.
Siebdruck
Farbe wird durch ein Sieb übertragen; Farbanzahl und bedruckbare Fläche vorab abstimmen.
Stickerei
Mit Garn ausgeführte Kennzeichnung auf Textilien; Material und Logogröße bestimmen mögliche Details.
Tampondruck
Druckverfahren für manche kleinen oder gewölbten Flächen; Material und Logogröße können Grenzen setzen.
Vektorgrafik
Skalierbare, durch Pfade beschriebene Grafik; Dateiformat und Umgang mit Schriften vorab abstimmen.
Einkauf und Bestandsplanung
Bestellschritt
Mengenstufe, um die eine Bestellung erhöht wird, beispielsweise ein voller Karton.
Einheitspreis
Preis je definierter Einheit; gleiche Einheiten und dieselbe Netto- oder Bruttobasis vergleichen.
FEFO-Bestandsrotation
Ware mit frühestem Ablauf zuerst ausgeben; unterstützt die Verwaltung von Beständen mit Ablaufdatum.
Gesamtbetriebskosten / TCO
Umfasst Anschaffung, Betrieb, Verbrauchsmaterial und Wartung; nicht nur den Kaufpreis bewerten.
Kartoninhalt
Stückzahl in einer Umverpackung; die Bestellstaffel kann davon abweichen.
Kosten je Gastnacht
Definierte Kosten geteilt durch Gastnächte; nur Berechnungen mit gleichem Kostenumfang vergleichen.
Meldebestand
Bestand, der Nachbestellung auslöst; Verbrauch während der Lieferzeit und Reserve berücksichtigen.
MOQ / Mindestbestellmenge
Kleinste bestellbare Menge; kann von Mindestproduktionsmenge und Kartoninhalt abweichen.
Nachbeschaffungszeit
Erwartete Zeit bis zum Ersatzbestand; Lieferantenbearbeitung und Transport gemeinsam berücksichtigen.
Sicherheitsbestand
Reserve für unerwarteten Verbrauch und Verzögerungen; nach Verbrauchs- und Lieferzeitschwankungen bemessen.
Produktparameter und technische Daten
Außenmaße
Gesamtabmessungen des Produkts. Vorgeschriebene Montage- und Lüftungsabstände zusätzlich einplanen.
Baumwollanteil
Anteil der Baumwolle im Mischgewebe. Weitere Fasern und sämtliche Pflegehinweise berücksichtigen.
Bleichbarkeit
Pflegesymbole beachten. Ein weißes Textil ist nicht automatisch für Chlorbleiche geeignet.
Bohrlochabstand
Abstand zwischen Befestigungspunkten. Vor dem Austausch eines Wandzubehörs nachmessen.
Breite × Tiefe × Höhe
Eine häufige Maßreihenfolge. Da Angaben abweichen können, Beschriftungen und Einheiten prüfen.
CRI / Ra
Farbwiedergabeindex. Bei Spiegelbeleuchtung auch die Farbtemperatur berücksichtigen.
dB(A)
A-bewerteter Schallpegel. Nur Angaben bei vergleichbaren Messbedingungen und gleicher Entfernung vergleichen.
Energieeffizienzklasse
Nur innerhalb derselben Produktkategorie und Kennzeichnungsskala vergleichen. Der Buchstabe allein nennt keinen Gesamtverbrauch.
Fadendichte
Merkmal der Gewebekonstruktion. Für die Qualität sind auch Faser, Garn und Bindung wichtig.
Füllgewicht
Gewicht der Füllung von Kissen oder Decken; weder Gesamtgewicht noch vollständige Aussage zur Wärmeleistung.
Handtuchmaße
Angegebene Größe und erwarteten Einsprung bei Wäscheplanung und Ersatzbeschaffung berücksichtigen.
Hertz (Hz)
Frequenz der Wechselspannung. Die erforderliche Frequenz zusammen mit der Nennspannung prüfen.
Innenmaße
Verfügbarer Raum im Produkt. Bei einem Safe zusätzlich die lichte Türöffnung prüfen.
IP-Schutzart
Schutz eines Gehäuses gegen Fremdkörper und Wasser. Die Angabe allein erlaubt nicht jede Montageposition im Bad.
IP44
Schutz gegen feste Fremdkörper ab 1 mm und gegen Spritzwasser. Montagevorgaben bleiben zu beachten.
IPX4
Schutz gegen Spritzwasser. X bedeutet, dass hier keine Schutzstufe gegen feste Fremdkörper angegeben ist.
Kabellänge
Länge der Anschlussleitung. Steckdosenposition und sichere Kabelführung vor der Bestellung prüfen.
Kelvin (K)
Farbtemperatur des Lichts: Niedrigere Werte stehen für wärmeres, höhere für kühleres Weiß.
Kilowattstunde (kWh)
Energieverbrauch: Ein Gerät mit 1 kW verbraucht in einer Betriebsstunde 1 kWh. Watt bezeichnet dagegen die Leistung.
Kühltemperaturbereich
Angegebener Kühlbereich. Umgebungstemperatur und Einbaubedingungen können die Leistung beeinflussen.
kWh pro 24 Stunden
Täglicher Energieverbrauch unter festgelegten Prüfbedingungen. Aufstellung und Nutzung beeinflussen den tatsächlichen Verbrauch.
Lumen (lm)
Lichtstrom als Maß der abgegebenen Lichtmenge. Watt beschreibt die elektrische Leistung.
Lux (lx)
Beleuchtungsstärke auf einer Fläche; abhängig von Abstand, Anordnung und beleuchteter Fläche.
Matratzenhöhe
Für Spannbettlaken und Schutzbezüge wichtig: Die Steghöhe muss zur Matratze passen.
Maximale Belastung
Zulässige Belastung unter den Herstellerbedingungen, einschließlich Lastverteilung und Befestigung.
Milliliter (ml)
Volumeneinheit: 1.000 ml entsprechen 1 Liter. Das Volumen entspricht nicht automatisch demselben Zahlenwert in Gramm.
Nennkapazität
Vom Hersteller angegebene Kapazität. Der praktisch nutzbare Raum kann davon abweichen.
Netto- und Bruttogewicht
Nettogewicht bezeichnet das Produkt, Bruttogewicht schließt die Verpackung ein. Auf die jeweilige Angabe achten.
Netto-Innenvolumen
Nutzbarer Innenraum. Bei Minibars beeinflussen auch Ablagen und Aufteilung, welche Produkte hineinpassen.
Oberflächenfinish
Beeinflusst Aussehen, Reinigung und Chemikalienbeständigkeit. Die produktspezifischen Hinweise beachten.
Pumpenhals und Gewinde
Pumpe und Behälter müssen kompatibel sein. Ähnliches Aussehen garantiert keine passende Verbindung.
Schutzklasse II
Gerät mit doppelter oder verstärkter Isolierung. Diese Schutzklasse ist von der IP-Schutzart zu unterscheiden.
Sohle von Hotelslippern
Material, Dicke und Profil beeinflussen die Nutzung. Rutschhemmende Eigenschaften nur anhand belegter Produktangaben bewerten.
Trocknereignung
Prüfen, ob und bei welcher Einstellung maschinelles Trocknen erlaubt ist. Zu hohe Hitze kann Textilien beschädigen.
Verwendungsdauer nach dem Öffnen (PAO)
Das Symbol des geöffneten Tiegels kann die Nutzungsdauer nach dem Öffnen angeben. Produktetikett und Lagerhinweise beachten.
Volt (V)
Nennspannung des Geräts. Vor dem Anschluss die Übereinstimmung mit der Stromversorgung prüfen.
Waschtemperatur
Pflegekennzeichnung beachten. Farbe oder Materialzusammensetzung allein bestimmen die zulässige Temperatur nicht.
Watt (W)
Elektrische Leistungsaufnahme. Ein höherer Wert allein belegt weder bessere Effizienz noch eine höhere Trockenleistung.
Zeitgesteuerte Abschaltung
Schaltet nach einer festgelegten Dauer ab. Nicht mit der Kochabschaltung eines Wasserkochers gleichzusetzen.
Zulässige Umgebungstemperatur
Vom Hersteller vorgesehener Temperaturbereich der Umgebung für den Gerätebetrieb.
Hotelbegriffe und Aufgabenbereiche
Abreisezimmer
Nach der Abreise zu reinigendes und zu prüfendes Zimmer, bevor es erneut freigegeben wird.
Anreisezimmer
Für einen anreisenden Gast vorbereitetes Zimmer mit sauberer Ausstattung, ergänzten Artikeln und funktionierenden Geräten.
Back Office
Verwaltungsarbeit im Hintergrund des Hotelbetriebs. Nicht gleichbedeutend mit sämtlichen Back-of-House-Bereichen.
Barrierearmes bzw. barrierefreies Zimmer
Zimmer für bestimmte Zugänglichkeitsanforderungen. Tatsächliche Raumaufteilung, Ausstattung und geltende Anforderungen prüfen.
Bell Attendant / Gepäckservice
Hilft beim Gepäck und begleitet Gäste. Aufgaben und Besetzung unterscheiden sich nach Hotel.
Bleibezimmerreinigung / Stayover
Reinigung während eines fortgesetzten Gastaufenthalts. Der Wäschewechsel richtet sich nach dem Servicekonzept.
BOH – Back of House
Betriebsbereiche außerhalb des üblichen Gästezugangs, etwa Lager, Servicegänge und Personalbereiche.
Check-in
Anreiseprozess mit Registrierung und Zuteilung eines bezugsfertigen Zimmers.
Check-out
Abreiseprozess. Anschließend müssen Zimmer- und Reinigungsinformationen für die nächste Anreise aktualisiert werden.
Clean – sauber
Housekeeping-Status nach abgeschlossener Reinigung. Eine zusätzliche Kontrolle kann noch erforderlich sein.
Concierge
Unterstützt Gäste mit Auskünften, Organisation und Wünschen. Der Leistungsumfang ist hotelabhängig.
Connecting Room
Zimmer mit interner Verbindungstür zu einem weiteren Zimmer. Nicht nur ein benachbartes Zimmer.
Dirty – schmutzig
Status für ein zu reinigendes Zimmer; unabhängig vom Belegungsstatus zu betrachten.
DND – Do Not Disturb
Wunsch des Gasts, nicht gestört zu werden. Zutritt und weitere Kontaktaufnahme richten sich nach dem Hotelverfahren.
Early Check-in
Zimmerbezug vor der üblichen Anreisezeit, abhängig von Verfügbarkeit und Hotelbedingungen.
Etagenoffice / Floor Pantry
Lager- und Arbeitsbereich auf einer Etage für Tageswäsche, Gästeartikel und Housekeeping-Ausrüstung.
Executive Housekeeper
Leitung des Housekeepings, häufig verantwortlich für Standards, Personal, Textilien und Verbrauchsmaterial.
FOH – Front of House
Gästebereiche und gastbezogene Dienstleistungen, etwa Rezeption, öffentliche Räume und Restaurantservice.
Front Desk
Rezeptionsbereich für Anreise, Abreise, Auskünfte und Abstimmung mit anderen Abteilungen.
Front Office
Gästebezogene Rezeption und Verwaltung, einschließlich Anreise, Abreise und Zimmerkoordination.
Gruppenbuchung
Gemeinsame Reservierung mehrerer Zimmer mit abgestimmter Planung von Anreisen und Ausstattung.
Guest Relations
Bearbeitet Gästewünsche und Rückmeldungen und koordiniert entsprechende Serviceleistungen.
Housekeeping Supervisor
Kontrolliert die Zimmerbereitschaft und koordiniert die tägliche Arbeit. Aufgaben unterscheiden sich je nach Hotel.
Inspected – kontrolliert
Kennzeichnet ein nach der Reinigung geprüftes Zimmer, sofern dieser Schritt im Hotelsystem verwendet wird.
Late Check-out
Abreise nach der üblichen Zeit; beeinflusst Reinigung und folgende Zimmerzuteilung.
MUR – Make Up Room
Wunsch nach Zimmerreinigung. Das Housekeeping stimmt den Zeitpunkt mit dem Serviceablauf ab.
No-show
Reservierter Gast, der nicht anreist. Bearbeitung nach Buchungsbedingungen und Hotelverfahren.
Occupied – bewohnt
Belegungsstatus eines von Gästen genutzten Zimmers. Der Reinigungsstatus wird gesondert geführt.
OOO – Out of Order
Ein aus der Nutzung genommenes Zimmer. Behandlung im Bestand und in Berichten hängt von der Systemkonfiguration ab.
OOS – Out of Service
Vorübergehend nicht nutzbares Zimmer. Abgrenzung zu OOO und statistische Folgen hängen vom System ab.
Pickup
Bezeichnet in manchen Systemen ein Zimmer mit geringem Nachbesserungsbedarf. Der genaue Ablauf ist betriebsspezifisch.
Room Attendant
Mitarbeiter im Housekeeping, der Gästezimmer nach der Checkliste des Hotels reinigt und vorbereitet.
Room Discrepancy
Abweichung zwischen Zimmerinformationen von Rezeption und Housekeeping. Der tatsächliche Zustand muss geprüft werden.
Turndown-Service
Abendliches Auffrischen des Zimmers und Vorbereiten des Betts. Umfang unterscheidet sich von einer vollständigen Reinigung.
Vacant – unbewohnt
Belegungsstatus eines Zimmers ohne Gast. Daraus folgt nicht automatisch, dass es gereinigt ist.
Walk-in
Gast ohne vorherige Reservierung. Die Aufnahme richtet sich nach Verfügbarkeit und Hotelbedingungen.
Wäscheabwurfschacht
Transportweg für gebrauchte Textilien zwischen Etagen. Nur gemäß betrieblicher Vorgabe verwenden.
Wäschekammer / Linen Room
Vorgesehener Raum zur geordneten und sauberen Lagerung sowie Ausgabe von Hoteltextilien.
Zimmerkontingent / Room Block
Für einen Zweck oder eine Gruppe reservierte Zimmermenge; nicht zwingend ein räumlicher Gebäudeblock.
Zimmerstatus
Informationen zu Belegung, Reinigung und Verfügbarkeit; im System gegebenenfalls getrennte Felder.
Betrieb, Textilpflege und Bestandsführung
ADR – Average Daily Rate
Zimmerumsatz geteilt durch verkaufte Zimmer, bei gleicher Berichtsperiode und Berechnungsgrundlage.
Bademantelgröße
Schnitt, Länge und konkrete Maße prüfen, statt ausschließlich S–XL-Angaben zu verwenden.
Bettdeckenverschluss
Hotelverschluss, Knöpfe und andere Verschlüsse beeinflussen das Beziehen und die Wäschebearbeitung.
Chargencode
Produktionskennung zur Rückverfolgung eines Produkts und zur Dokumentation von Reklamationen.
Damast
Gewebe mit eingewebtem Muster, häufig bei Bett- und Tischwäsche verwendet.
Farbechtheit
Widerstand der Farbe gegen bestimmte Einflüsse. Keine pauschale Beständigkeit gegen alle Waschchemikalien.
Feste und flüssige Seife
Bei der Auswahl Dosierung, Verbrauch, Verpackung und Arbeitsaufwand vergleichen.
Flachbettlaken
Laken ohne elastischen Rand. Ausreichend Stoff für die vorgesehene Einschlagtechnik einplanen.
Fleckenbehandlung
Behandlung nach Fleckenart und Pflegevorgaben. Aggressive Verfahren können Fasern beschädigen.
Fundsachen / Lost and Found
Dokumentierte Annahme, Aufbewahrung und Rückgabe gefundener Gegenstände nach Hotelverfahren.
Gekämmte Baumwolle
Baumwolle, bei der vor dem Spinnen kurze Fasern entfernt werden. Auch Garn und Gewebe bestimmen die Qualität.
Geschlossenes Nachfüllsystem
Spendersystem mit vorgesehenen Nachfüllprodukten und definiertem Wechselverfahren. Nur kompatible Produkte verwenden.
Grundreinigung / Deep Cleaning
Detaillierte Reinigung über die Tagesroutine hinaus, mit eigener Checkliste und Planung.
Guest Night / Gästeübernachtung
Ein Gast für eine Nacht. Zwei Gäste für eine Nacht ergeben zwei Gästeübernachtungen.
Händehygiene
Produkte und Ausstattung passend zur Tätigkeit wählen und den Hygieneablauf des Hotels beachten.
Housekeeping-Produktivität
Erledigte Arbeit in einem definierten Zeitraum. Nur ähnliche Zimmerarten und Reinigungsumfänge vergleichen.
Inventur
Vergleich des tatsächlich gezählten Bestands mit den Aufzeichnungen, bei einheitlichen Einheiten und Lagerorten.
Kissenschutzbezug
Schutzschicht zwischen Kissen und Kissenbezug. Passform und Eignung für den Waschprozess prüfen.
Lieferschein
Aufstellung gelieferter Artikel. Artikelnummern und Mengen mit dem tatsächlichen Wareneingang abgleichen.
Mängelmeldung
Dokumentiert Art, Ort und Dringlichkeit eines Fehlers und unterstützt Wartung sowie Zimmerfreigabe.
Matratzentopper
Komfortauflage auf der Matratze. Nicht automatisch ein wasserdichter Matratzenschutz.
Mischen von Kosmetikprodukten
Ohne Herstellerfreigabe nicht mischen; Stabilität, Verträglichkeit und Dosierung können verändert werden.
Nachfülltrichter
Hilfsmittel zum Befüllen geeigneter Spender. Größe, Reinigbarkeit und Herstellerverfahren beachten.
Par Level
Zielbestand unter Berücksichtigung von Verbrauch, Beschaffungszeit und Serviceanforderungen.
Par Stock
Geplante Wäschemenge für Textilien im Einsatz, in der Wäscherei und in Reserve.
Pilling
Bildung kleiner Faserknötchen auf der Oberfläche, beeinflusst durch Fasern, Reibung und Wäsche.
Punktuelle Reinigung / Spot Cleaning
Behandlung eines begrenzten Flecks oder Bereichs. Material und Reinigungsmittel auf Eignung prüfen.
Reinigung und Desinfektion
Unterschiedliche Verfahren mit geeigneten Produkten, Anwendungsmethoden und betrieblichen Vorgaben.
RevPAR
Zimmerumsatz geteilt durch verfügbare Zimmer; verbindet die Wirkung von Preis und Auslastung.
Ringgesponnenes Garn
Im Ringspinnverfahren hergestelltes Garn. Das Verfahren allein garantiert keine bestimmte Gesamtqualität.
Room Night / Zimmernacht
Ein Zimmer für eine Nacht. Zwei Gäste im selben Zimmer ergeben weiterhin eine Zimmernacht.
Rückverfolgbarkeit
Nachvollziehbarkeit von Herkunft und Warenbewegungen anhand von Kennungen und Einkaufsunterlagen.
Spannbettlaken
Elastisches Bettlaken passend zu Länge, Breite und Höhe der Matratze; angegebenen Einsprung berücksichtigen.
Vorbeugende Instandhaltung
Geplante Kontrollen und Wartungen zur Verringerung von Störungen nach Hersteller- und Betriebsvorgaben.
Waffelpiqué
Textil mit wabenartiger Struktur. Gewicht, Aufnahmefähigkeit und Einsprung passend zum Einsatz prüfen.
Wäscheaussonderung
Entnahme von Textilien aus dem Einsatz mit Dokumentation von Menge und Grund, etwa Verschleiß oder Schaden.
Wäscheinventur
Bestandsaufnahme sauberer, gebrauchter, in der Wäscherei befindlicher und auszusondernder Textilien.
Wäschekreislauf
Abfolge aus Verwendung, Sammlung, Waschen, Lagerung und erneuter Ausgabe von Textilien.
Zimmerauslastung
Verkaufte Zimmer geteilt durch verfügbare Zimmer desselben Zeitraums. Nicht mit Bettenauslastung gleichzusetzen.
Zimmerwechsel / Room Turnover
Vorbereitung zwischen Abreise und nächster Anreise mit Reinigung, Nachfüllen und Kontrolle.